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Ärzteforum: Allgemeines

Stand der Informationen: Juni 2005
(Diese Informationen liegen auch als gesondertes Dokument vor!)

Die pathophysiologisch bedeutsamste Folge der Leberzirrhose ist die Erhöhung des beim Gesunden 3-6 mm Hg messenden Pfortaderdruckes. Steigt dieser auf über 12-15 mmHg an, können Komplikationen der portalen Hypertension auftreten, zu denen die Varizenblutung und der Aszites gehören. In den vergangenen 15 Jahren entwickelte sich der transjuguläre intrahepatische portosystemische Shunt (TIPS) zu einer effektiven und sicheren Behandlung der portalen Hypertension. Er hat die chirurgischen Shuntverfahren nicht nur nahezu komplett verdrängt, sondern auch die Indikationen zur Anlage eines portosystemsichen Shunts erweitert. Während chirurgische Shunts fast ausschließlich zur Behandlung von Varizenblutungen eingesetzt wurden, kann der TIPS wegen seiner wesentlich geringeren Invasivität auch bei zahlreichen anderen Indikationen implantiert werden. Die wichtigsten Informationen über die Technik, Nachsorge, Indikationen, Kontraindikationen und Patientenselektion finden Sie nachfolgend.

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